W a s m a c h s t d u e i g e n t l i c h d e n g a n z e n T a g ? (Tagebuchbloggen 05 | 2013)
Um 6:55 Uhr klingelt mein Wecker (der Mann darf sonntags ausschlafen). Obwohl ich ca. 8 Stunden geschlafen habe (das Buch
war plötzlich zu Ende), schlafe ich wieder ein – bis der kleine Schlumpf fragt, ob ich noch da bin und die Teenytochter aufsteht. Um 7:30 Uhr sitze ich mit der Teenytochter am Frühstückstisch. Kurz danach hat auch der kleine Schlumpf ausgeschlafen, möchte eine Hälfte von meinem Brötchen und außerdem Toast mit Honig, nachdem ich gerade Toast mit Marmelade bestrichen habe. Wir frühstücken bis kurz nach 8:00 Uhr. Danach hören die Kinder im Wohnzimmer ein Hörbuch
, während ich mich ins Bad verziehe.
Um 9:00 Uhr schicke ich die Kinder Zähne putzen und lege dem kleinen Schlumpf Kleider raus (T-Shirt-Wetter!). Die Teenytochter geht duschen, weil sie um (ca.) 10:00 Uhr von ihrem leiblichen Vater abgeholt wird (einer der eher seltenen Tage). Der kleine Schlumpf beschäftigt sich gnädigerweise in seinem Zimmer, während ich eine Runde durch die Blogs drehe und diesen Beitrag beginne.
Um 11:30 Uhr erinnere ich den kleinen Schlumpf an die Sendung mit der Maus und plane mit dem Mann das Mittagessen. Ein Anruf bei meiner Mama ergibt leider nicht den gewünschten kinderfreien Nachmittag (meine Nähpläne rücken in weite Ferne). Ich koche Käsegnocchi und schneide Tomaten und Mozarella, während der Mann und der kleine Schlumpf Feuer machen und das Grillfleisch auflegen. Spontan bietet mein Papa an, den kleinen Schlumpf am Nachmittag in seiner Werkstatt zu beschäftigen (meine Nähpläne sind gerettet!). Um auch die Pläne für den Abend nicht zu gefährden, hänge ich schnell noch das Kindle zum Aufladen an den Laptop und tippe einen weiteren Absatz für diesen Beitrag.
Um 14:00 Uhr holt mein Papa den kleinen Schlumpf ab, der gerade die letzten Käsegnocchi aufspießt (jede einzeln, versteht sich). Ich stecke ihn in alte Kleider, hole den Kindersitz aus dem Auto und verabschiede die beiden. Anschließend hole ich den Mann vom Sofa, damit er die Urlaubsplanung absegnen (und mir seine Kreditkarte zur Verfügung stellen) kann. Für unseren Zwischenstopp in Hamburg buche ich 1 Übernachtung in der Superbude St. Georg und begebe mich um 15:15 Uhr endlich an die Nähmaschine.
Nach 1,5 Stunden habe ich 1 Strampelsack (Pucksack?), 1 Mützchen und 1 Babyhose zugeschnitten, aber keinen einzigen Stich genäht. Mit dem Mann treffe ich mich noch auf einen Kaffee in der Küche, bevor um 17:00 Uhr die Kinder nach Hause kommen. Zwecks Fütterung und Beschäftigung schicke ich die beiden zu den Katzen und danach zum Spielen hinters Haus. Bis zum Abendessen um 18:30 Uhr schaffe ich es, wenigstens den Strampelsack fertig zu nähen (yes!).
Kurz danach steht überraschend mein Papa vor der Tür – mit frisch gebackenem Brot (wie toll!). Ein kurzes Hallo Opa, dann müssen die Kinder ins Bad. Um 20:00 Uhr sind beide bettfertig und dürfen noch DVD gucken (während ich hier tippe). Gegen 21:00 Uhr stecke ich die Kinder ins Bett, mache bei der Teenytochter das Licht aus und lese dem kleinen Schlumpf eine Gute-Nacht-Geschichte vor. (Anschließend gehe ich in mein Bett und lese mir eine Gute-Nacht-Geschichte vor.)